Gartenpflege leicht gemacht


 

Gartenpflege leicht gemacht

 

Damit Ihr Garten ein Ort zum Wohlfühlen und Genießen wird und bleibt, bedarf es fachgerechter Pflege. Legen Sie diese in unsere Hände und genießen Sie Ihren Garten in vollen Zügen. Unser Serviceteam ist auf Rasenpflege und Beet Pflege spezialisiert. Dazu gehört neben dem Rasenschnitt das Vertikutieren, Aerifizieren und Düngen. Bei Bedarf konzipieren wir für Ihren Garten Pflanzenschutzpläne gegen Pilze und Parasiten an Sträuchern und Bäumen. Die Abrechnung kann individuell nach Aufwandsarbeiten geschehen oder im Rahmen einer Jahrespflege.

 

Gartengestalter Werner Hüls und Peter Düx erklären, warum jetzt Pflanzzeit ist

 

Endlich pflanzen! Diesen Stoßseufzer hört man von Gartenbesitzern vor allem im Frühjahr, wenn frisches Grün und bunte Blüten in Scharen auf vom winterlichen Grau ausgehungerte Käufer warten. „Dabei ist für viele Pflanzen der Herbst die weitaus bessere Zeit, um sie in die Erde zu bringen, denn jetzt heißt es: Weichen stellen für die nächste Saison“, betont Gartenprofi Peter Düx aus Königswinter.

 

Nach einem langen, kalten Winter steigt die Lust von Gartenbesitzern auf frisches Grün und die ersten bunten Blüten natürlich fast ins Unendliche. Sie wollen endlich wieder raus und in der Erde wühlen. Dem entsprechend groß ist zum Frühlingserwachen dann auch der Andrang in Gartencentern, Bau- und Pflanzenmärkten. Aus Sicht des professionellen Garten- und Landschaftsbaus allerdings beginnt die eigentliche Hauptpflanzzeit, im Herbst. „Für Gehölze, Solitäre und größere Heckenpflanzen ist jetzt genau die richtige Zeit“, betont auch Werner Hüls. Er ist Gartengestalter und seit mehr als 20 Jahren Baumschulmeister der sich auf die Gestaltung anspruchsvoller privater Gärten spezialisiert hat.

 

Mehr Qualität und Zeit

 

Hauptgrund, warum Profis vorzugsweise im Herbst und Winter pflanzen, ist die Qualität der Pflanzen:

 

Wir pflanzen nur Pflanzen aus hiesigen Qualitätsbaumschulen, hier sind die Pflanzen an unser Klima und unsere Böden gewöhnt „Wir pflanzen vor allem Ballenware“, so Düx. Im Gegensatz zu so genannten Containerpflanzen, die in Töpfen gezüchtet werden, wurzelt Ballenware direkt im Erdreich, hat also reichlich Platz, ein dichtes und fein verästeltes Wurzelwerk zu entwickeln, was für eine optimale Versorgung mit Wasser und Nährstoffen wichtig ist. Da diese feinen Wurzeln aber beim Abstechen der Pflanze zwangsläufig in Mitleidenschaft gezogen werden, darf dies erst nach Ende der Vegetationsperiode, also im Herbst, erfolgen. „Die Pflanzen können dann problemlos verpflanzt werden – und das eigentlich den ganzen Winter über, sofern es nicht friert“, erklärt Peter Düx. Das gilt im Übrigen auch für Pflanzen aus dem eigenen Garten, die an einen anderen Standort umgesetzt werden sollen. „Neben der Pflanzenqualität ist ein weiterer großer Vorteil der Herbstpflanzung, dass die Pflanze sich, wenn dann im Frühjahr die Vegetationsperiode beginnt, schon gut akklimatisiert hat und gleich voll im Saft steht. Man gewinnt also Zeit“, so der Gartenprofi weiter. Wer seinen Pflanzen noch vor dem Winter eine Extraportion Nährstoffe mitgeben will, sollte in jedem Fall auf organische Dünger setzen, die nur sehr langsam und unabhängig von Temperatur und Bodenleben freigesetzt werden und damit ihre Wirkung erst Richtung Frühjahr voll entfalten.

 

Frostschutz nicht vergessen

 

Eins sollte man nicht nur bei Pflanzen, die im Herbst gepflanzt werden, nicht vergessen: das Gießen, denn: „Die meisten Pflanzen, die den Winter nicht überstehen, sind nicht erfroren, sondern vertrocknet“, warnt Hüls. Und ganz unabhängig davon, wann gepflanzt wird, gilt, dass Standortbedingungen und Ansprüche der Pflanzen zusammenpassen müssen: „Mediterranes braucht in jedem Falle einen Winterschutz und selbst der als so unempfindlich geltende Kirschlorbeer verträgt definitiv keine frostige Zugluft“, fasst Werner Hüls zusammen.

 

Durch die Container Pflanzen „ die heute von allen gängigen Pflanzen hergestellt werden, kann man bei Bedarf das ganze Jahr Pflanzen.

 

Farbenfrohe Weichenstellung

 

Neben dominierenden und dauerhaften Pflanzen sind es natürlich vor allem auch die Zwiebeln, die vor dem Frost in den Boden gebracht werden sollten, damit sie in der kommenden Saison den gewünschten farbenfrohen Frühstart im Beet hinlegen können. Hier gilt in Sachen Qualität die einfache Faustregel: Je dicker die Zwiebel, desto besser, denn: „Die Zwiebel ist das Nährstoffdepot für Tulpe, Narzisse und Co.“, erläutert Peter Düx. „Und je mehr Nährstoffe sie mit auf den Weg bekommen, desto kräftiger der Austrieb.“ Gestaltungsprofis wie Düx können mit den vielseitigen Frühstartern wahre Kunstwerke in ansonsten noch winterlich karge Gärten malen. Zwischen 60 und 120 Zwiebeln versenkt er je nach Blütengröße pro Quadratmeter in der Erde, um das gewünschte üppige Bild zu erhalten, und lässt sich dabei gern vom Zufall die Hand führen: „Zwiebeln bloß nicht in Reih und Glied setzen“, warnt der Baumschulmeister. „Das sieht steif und unnatürlich aus. Besser die Zwiebeln willkürlich über die Fläche verteilen, bei mehreren Farben vorher gut durchmischen und einfach dort vergraben, wohin der Zufall sie verschlagen hat. So ergibt sich ein wunderbar natürliches Pflanzbild.“

 

Wer es also im Frühjahr kaum abwarten kann, dass sich vor der Terrassentür endlich wieder Leben und Farbe einstellen, ist rundum gut beraten, dafür im Herbst schon einmal aktiv zu werden. Gartenpause ist noch lange genug.

 

Steuervergünstigungen

 

Mit Ihrem Garten können Sie gleich 2 x sparen

 

Die Steuervergünstigungen bei Inanspruchnahme handwerklicher Dienstleistungen - wie z.B. Gartenumgestaltungs- und Wegebauarbeiten, die der Erhaltung, Modernisierung und Renovierung dienen - sind ausgeweitet worden. Sie gelten nun auch für die Neuanlage von Gärten. Diese Arbeiten können aktuell mit 20 % von maximal 6.000 Euro (= 1.200 Euro) steuerlich in Ansatz gebracht werden. Unabhängig davon können haushaltsnahe Dienstleistungen - zu denen z.B. die Gartenpflege gehört - mit 20 % von maximal 20.000 Euro (= 4.000 Euro) steuermindernd berücksichtig werden.

 

Kontakt

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